Die Post Berching

Seit 1736 besteht das Hauptgebäude des früheren Hotels Post in der Berchinger Vorstadt. Nach einer zuletzt langen Phase des Leerstands seit dem Jahr 2002, hauchen nun Denise und Christian Amrhein der Post neues Leben ein.

  • 2019 | Die Post Berching wurde am 31.12.2019 eröffnet.
  • 2016 | Christian Amrhein erwirbt zusammen mit seiner Frau Denise das ehemalige Hotel Post.
    Gemeinsam sanieren sie den barocken Palais, der wie ein kleines Schloss wirkt. Von den verschiedenen Gebäudeteilen wurde der historische Kern erhalten, die aus den 70er-Jahren stammenden Bauten entlang der Sulz wurden abgebrochen. Hier werden ein großer Biergarten sowie die neue Kulturhalle der Stadt Berching entstehen. Der Vierseithof wird im „Nord-West-Eck“ mit einem Neubau ergänzt, in dem die Küche und die Haustechnik untergebracht werden, ohne die historische Bausubstanz zu beeinträchtigen.
  • 2015 | kaufte die Stadt Berching das Post-Anwesen vom Kuwaiter Investor Ahmed Al-Neama zurück, der im November 2015 mitteilte, dass das Hotel Post nun doch nicht zu einem Luxus-Hotel umgebaut werden solle, wie bei seinem Kauf im Jahr 2008 geplant.
  • 2008 | Die Stadt Berching verkaufte das nun seit 5 Jahren leer stehende Hotel an den Kuwaiter Investor Ahmed Al-Neama.
  • 2003 | wurde das Anwesen von der Stadt Berching erworben.
  • 2001 / 2002 | Als Gerda Koller, die bisherige Eigentümerin des Hotels, im Jahr 2001 plötzlich verstarb, wurde der Betrieb zum Ende des Jahres eingestellt und Insolvenz angemeldet. Das Hotel wurde 2002 geschlossen.
  • 1970er-Jahre | Anfang der 1970erJahre erbte die jüngste Tochter der Familie Glashauser, Gerda Koller, das Hotel zur Post und betrieb dieses zusammen mit ihrem Mann Heiner. Gemeinsam tätigten sie mehrere An- sowie Umbauten und erweiterten das Hotel bis 1981 entlang der Sulz.
  • 1947 | Am 27. November 1947 erwarb Georg Glashauser aus Deggenau den Gasthof zur Post. Nach mehreren An- und Umbauten machte die Familie die „alte Post“ mit ihren derzeit 100 Zimmer zum größten Bettenhotel der Oberpfalz.
    Das Kino mit dem Namen „Post-Lichtspiele“ wurde im 1953 eröffnet und bis ins Jahr 1968 betrieben.
  • 1938 – 1949 | Im Jahr 1938 verkaufte die Witwe Josef Schaidls das Anwesen zusammen mit der bisher zugehörigen Landwirtschaft an die Gutsverwaltung des Barons de Bassus in Sandersdorf. Danach betrieb der de-Bassus-Pächter Paul Greiner Gasthaus und Landwirtschaft. Das Brauhaus wurde während dieser Zeit stillgelegt.
    In den Nachkriegsjahren trat de Bassus im Zuge der Bodenreform die landwirtschaftlichen Grundstücke an die Landessieldung GmbH in München ab.
  • 1895 | Im Frühjahr 1895 verkaufte die Witwe Maria des königlichen Posthalters Josef Dallmayer – Sohn Albert Dallmayers II. – das gesamte Anwesen an ihren Schwiegersohn Max Prinstner aus Beilngries. Zuvor hatte sie das Geschäft und die Ökonomie 6 Jahre lang nach dem Tod ihres Mannes geführt.
    Kurze Zeit später, im April 1895, erwarb der Brauer Josef Schaidl das Postanwesen und heiratete im selben Jahr seine Frau Walburga, geb. Rucker, aus Beilngries.
  • 1834 | Albert Dallmayer wurde zum ersten Postexpeditor Berching, woraufhin das Gasthaus „Zum Goldenen Adler“ in den „Gasthof zur Post“ umbenannt wurde.
  • 1795 / 1812 | Ende des Jahres 1795 kaufte der Kammerbacher Brauer und Weingastgeber Albert Dallmayer I. das Anwesen und erbaute 1812 das eigene Brauhaus. Nach seinem Tod 1826 übernahm seine Frau gemeinsam mit dem Sohn Albert II. die Liegenschaft. In den Folgejahren wurden die Gebäude mit der Errichtung der Fremdstallung, des Poststalls und der Posthaltung erweitert.
  • 1736 | lies die Witwe Johann Christof Rumpfs das Kerngebäude neu erbauen und erweitern.
  • 1709 | Erwarb Johann Christof Rumpf das Haus Nr. 169 in Berching, das über drei Generationen bis zum Jahr 1795 in Familienbesitz war.

„Ich bin eine gebürtige Berchingerin“

Die Wurzeln meiner beiden Eltern gehen zurück nach Berching. Mein Großvater väterlicherseits, Richard Zrenner sen., stammte aus der Berchinger Brauerei Zrenner im ehemaligen Arcobräu-Gebäude, der jetzige „Grieche“ in Berching. Der Brauersohn Richard Zrenner sen. heiratete Theresia Fuchs aus Beilngries, meine Großmutter väterlicherseits. Richard Zrenner sen. starb bereits im 2. Weltkrieg 1943 und hat seinen Sohn und meinen Vater Richard nie gesehen.

Auch meine Mutter, Martha Zrenner geb. Eichinger, stammte aus Berching. Ihr Vater führte das Unternehmen FE (Florian Eichinger) Baugeräte, das mittlerweile in Mühlhausen angesiedelt ist. Meine Großmutter Olga Eichinger stammte aus dem Berchinger Ortsteil Holnstein.

Ich selbst wurde 1970 im Berchinger Krankenhaus geboren. In den 70er- und 80er-Jahren habe ich viele Wochenenden und Ferien bei meinen Großeltern in der St.-Lorenz-Straße in Berching verbracht. Das nur 50 Meter entfernte Hotel Post habe ich aber trotzdem nie von innen gesehen. Erst 2015 habe ich die Post zum ersten Mal zusammen mit meinem Mann Christian betreten, auf Einladung unseres Freundes Karl-Heinz Frenzel. Sofort hat uns das Gebäude mit seinem Charme begeistert. Karl-Heinz Frenzel hat dann den Weg mitbereitet, so dass wir das Gebäude 2016 erworben haben.

Stammhaus Fuchsbräu

Die Inhaber des Hotels, Denise Amrhein und ihr Mann Christian, können auf viele Jahre Erfahrung im Hotellerie-Gewerbe zurückblicken, denn sie betreiben auch das Hotel Fuchsbräu in Beilngries.

Sowohl im Fuchsbräu als auch in der Post Berching wird viel Wert auf Regionalität und Nachhaltigkeit in allen Bereichen gelegt – egal, ob es sich um die Speisekarte im Restaurant und lokale Hersteller handelt oder um das Mobiliar, das von Handwerkern in der Umgebung angefertigt wurde. Und auch Barrierefreiheit ist ein großes Herzensthema.

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